Gemeinschaftliches Wohnen in neuen Wohnformen. Als Alternative zu den klassischen Wohnformen wollen wir ein Wohnen in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten realisieren.

Unser Ziel ist es, gemeinsam als Gruppe eine Projektidee zu entwickeln und diese zu verwirklichen.

Mehr Platz für Begegnung und Miteinander

  • Gemeinschaftsflächen: Das Angebot an Flächen für Begegnung, Erholung und Kommunikation ist vielfältig. Die Aufenthaltsqualität auf dem Projektgelände ist hoch, z.B. durch zahlreiche Sitzgelegenheiten und geringe Lärm- und Schadstoffbelastung.
  • Lebensraum statt Parkraum: Private Autos parken am Rande des Projektgeländes und nicht in dessen Zentrum; das Be- und Entladen in unmittelbarer Nähe der jeweiligen Wohneinheit ist durch entsprechende Wege und temporäre Stellplätze sichergestellt.

Attraktive und funktionsgemischte Nutzung gemeinschaftlicher Flächen

  • Die Gemeinschaftsflächen und -räume werden für die Nutzung als private, halböffentliche (also einer eingeschränkten Öffentlichkeit zugänglich sind) und öffentliche Flächen bereitgestellt, um so die Begegnung von Menschen zu fördern.
    • Co-Working-Space: Arbeitsplätze und Infrastruktur (Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer, Besprechungsräume), die den Bewohnern frei und externen Besuchern zu geringeren Kosten, beispielsweise gegenüber einem Einzelbüro oder einem separaten Arbeitszimmer, zur Verfügung gestellt werden. Coworking-Arbeitsplätze haben den Vorteil einer räumlich und zeitlich flexiblen Nutzung.
    • Hofladen: Ein öffentlicher Laden, welcher entweder von einem nahegelegenen landwirtschaftlichen Betrieb betrieben oder von diesem beliefert wird und in dem landwirtschaftliche Produkte verkauft werden.
    • Hofcafé: Ein öffentliches Café, welches von den Bewohnern in Eigenregie (gewerblich oder ehrenamtlich) betrieben wird und allen Bewohnern sowie Besuchern offensteht.
    • Weitere mögliche Nutzungsarten für gemeinschaftliche Flächen und Räume: KinderbetreuungMusikschule, etc.

Nutzen statt besitzen – Teilen schont Ressourcen

  • Wohnen und Mobilität bezahlbar machen: Das Wohnen und die Mobilität sind für alle Bewohner bezahlbar.
  • Gemeinschaftlich genutzte Räume und Flächen (z.B. Waschhaus, Werkstatt, Gewächshaus, Spielplatz, Grillplatz) reduzieren den Wohn- und Grundstücks-Flächenbedarf pro Kopf sowie den Ressourcenverbrauch und verbessern das Zusammenleben.
  • Car- & Bike-Sharing: Gemeinsame Anschaffung, Bewirtschaftung und Nutzung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen; hier sind insbesondere Elektroautos und E-Bikes gemeint. Ein eigenes Auto- und Fahrradverleihsystem vorhanden.
  • Das Gemeinschaftsauto der Zukunft ist klein, leise, elektrisch, wird von mehreren geteilt und fährt eventuell autonom.

Partizipativ planen, kooperativ agieren

  • Die Bewohner beteiligen sich an allen Planungsprozessen hinsichtlich des Baus, der Nutzung und des Betriebs gemeinsamer Räume und Flächen.

Barrierefreie Mobilität für alle ermöglichen

  • Die gemeinschaftlichen Räume und Flächen sind ohne Barrieren für alle Bewohner zugänglich. Eine eigenständige Nutzung für alle ist ohne fremde Hilfe möglich.